<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.0.5" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Fantasy-Thriller von Nat Colder</title>
	<link>http://www.fantasy-thriller.de</link>
	<description></description>
	<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 08:34:58 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.0.5</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Rattenblut - Folge 9</title>
		<link>http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-9/</link>
		<comments>http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-9/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 00:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nat Colder</dc:creator>
		
		<category>Fantasy-Romane</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-9/</guid>
		<description><![CDATA[- 9 -
„Signora, was meinen Sie mit den zugehängten Fenstern?“ Gilda hatte sich nach vorne gebeugt und blickte gespannt auf die Signora.
„Man kann nicht sehen, wer im Auto sitzt. Aber vielleicht kann Ihnen Fabio etwas dazu sagen. Er sitzt am Stammtisch. Ich frage ihn.“ Ohne auf eine Antwort zu warten, ging sie zu dem Tisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center">- 9 -</div>
<p>„Signora, was meinen Sie mit den zugehängten Fenstern?“ Gilda hatte sich nach vorne gebeugt und blickte gespannt auf die Signora.</p>
<p>„Man kann nicht sehen, wer im Auto sitzt. Aber vielleicht kann Ihnen Fabio etwas dazu sagen. Er sitzt am Stammtisch. Ich frage ihn.“ Ohne auf eine Antwort zu warten, ging sie zu dem Tisch an der Theke. Nachdem sie einige Zeit auf die Männer eingeredet hatte, stand einer auf. Er sah sich im Raum um und fixierte prüfend die anderen Gäste. Dann kam er an den Tisch von Gilda und Hologo.</p>
<p>„Ich bin Fabio. Sie haben nach dem Sanatorium in Fusio gefragt?“</p>
<p>„Bitte setzen Sie sich. Dürfen wir Sie zu einem Glas Wein einladen?“ Gilda machte eine einladende Bewegung, während Hologo mit dem Kopf nickte.</p>
<p>Es war nicht ungeschickt, daß sie nun die Initiative übernahm. Fabio würde einer Frau, die hier aufgewachsen war, eher Vertrauen schenken.</p>
<p>„Ja, gerne. Viel weiß ich auch nicht. Aber man macht sich so seine Gedanken.“</p>
<p>„Waren Sie in den letzten Wochen einmal in Fusio?“</p>
<p>„Ja, vor zwei Wochen, aber ich gehe da nicht mehr hin. Da hat sich alles verändert. Aber, warum interessiert Sie überhaupt das Sanatorium, sind Sie krank?“ Fabio schien zu überlegen, was er erzählen sollte und was nicht.</p>
<p>„Nein. Ich werde Ihnen sagen, warum wir hier sind.“ Gilda sah mit einer unschuldigen Mine Fabio in die Augen. „Meine Familie lebt seit Generationen in Locarno. Ich bin nicht nur dort aufgewachsen, ich fühle mich auch verbunden mit den Orten und den Tälern. Mein Vater ist Taxifahrer und sollte jemanden in Cevio abholen und in ein Sanatorium bringen. Er hat sich bis jetzt noch nicht zu Hause gemeldet, und wir wissen nicht, in welches er gefahren ist. Wir, der Herr ist ein alter Freund der Familie, machen gerade einen Ausflug in die Täler. Da hörten wir von einem Sanatorium in Fusio. Vielleicht ist mein Vater dahin gefahren und, wir könnten ihn dort treffen.“ Um die Wirkung der Erklärung noch zu verstärken, legte Gilda ihre Hand auf den Unterarm von Fabio. Verständnisvoll und verstehend sah Fabio zu Hologo, dann zu Gilda hin.</p>
<p>„Na ja, von den eigentlichen Bewohnern in Fusio ist praktisch niemand mehr da. Sie wären alle weggezogen, hieß es. Die neuen Leute würden alle in dem Sanatorium arbeiten. Und das ist komisch. Ich habe mich immer einmal in der Woche mit zwei Freunden in der Osteria Dazio dort getroffen. Sie haben mir nie gesagt, daß sie wegziehen wollten. Als ich vor zwei Wochen wieder hinfuhr, war das Dazio geschlossen und meine Freunde verschwunden. Sie wären nie weggegangen, ohne mit mir darüber zu sprechen. Ich habe dann eine Frau gefragt, die aus dem Nebenhaus kam. Sie würde nichts wissen, hat sie gesagt. Aber wie sie ausgesehen hat, und wie sie mich angestarrt hatte, mir läuft es immer noch kalt den Rücken hinunter. Dieser schmale Kopf, ein Körper wie eine Flasche, die bleiche Gesichtsfarbe, also, auch wenn Sie mich auslachen, sie sah aus wie eine Ratte.“</p>
<p>Hologo richtete sich blitzartig auf, während sich Fabio schüttelte und das Glas Wein in einem Zug austrank.</p>
<p>Mit entsetzten Augen zog Gilda die Hand zurück. „Sie sah aus wie eine Ratte?“</p>
<p>„Ich weiß, dass dies idiotisch klingt. Die am Stammtisch machen sich auch lustig über mich.“ Fabio beugte sich nun vor. „Aber das Verrückteste kommt noch. Die anderen da oben, sahen genauso aus.“</p>
<p>„Was meinen Sie mit genauso?“ Hologo versuchte seine innere Anspannung zu verbergen.</p>
<p>„Hören Sie, ich kenne mich aus mit Ratten und Mäusen. Meine Katze hat immer genügend angeschleppt. Leider ist sie nicht mehr da. Wahrscheinlich ist sie von den streunenden Hunden getötet worden. Aber ich bleibe dabei. Die hatten alle eine Ähnlichkeit mit Ratten.“</p>
<p>Mit einem Ruck leerte er das nächste Glas Wein. „Und, ich sage Ihnen,“ Fabio hatte seine Ellbogen auf den Tisch gestützt und flüsterte fast, „ diese Unfälle, die tollwütigen Hunde, ich glaube nicht daran. Wenn ich sagen würde, was ich denke, bringen sie mich in eine Irrenanstalt.“</p>
<p>„Was denken Sie?“</p>
<p>Hologos Stimme klang so monoton und leblos, daß Fabio zusammenzuckte.</p>
<p>„Ich denke, oben in Fusio passiert etwas, das die Menschen verändert. Dieses Sanatorium und dieser Dr. Kurow, vielleicht werden dort irgendwelche Experimente gemacht. Experimente, daß aus Menschen Ratten werden.“ Fabio war über diese These selbst erschrocken. „Also ich habe Ihnen alles gesagt, sogar mehr als ich wollte. Behalten Sie es für sich. Es war nur so ein Gedanke.“</p>
<p>Gilda bedankte sich und Fabio stand auf. Aufgeregt drehte er sich wieder um.</p>
<p>„Sehen Sie die zwei blassen Männer mit ihren Taschen, die gerade hereinkommen und sich an den Tisch setzen?  Die waren auch da oben.“ Nervös ging er zu seinem Stammtisch zurück.</p>
<p>„Ist Fabio verrückt, oder bildet er sich das ein, weil seine Freunde weggegangen sind? Was meinen Sie?“ Gilda bewegte sich unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. Ihre Augen hatte sie zusammengekniffen. Sie war innerlich so aufgewühlt, daß sie begann, an den Fingernägeln zu kauen.</p>
<p>„Rücken Sie mit dem Stuhl näher zu mir und legen Sie Ihre Hand auf meine Schulter. Wir müssen wie ein befreundetes Paar aussehen. Die zwei Männer beobachten uns. Wenn sie jemanden suchen, dann nur eine Einzelperson.“</p>
<p>Gilda lächelte schüchtern, als sie so nah bei Hologo saß. Sie schenkte die Gläser voll und lehnte sich an seine Schulter. „Sie wollten mir noch sagen, was Sie von Fabio halten.“</p>
<p>Hologo strich mit der Hand über ihre Haare und griff lachend nach einem Glas. Er prostete ihr zu. Dann neigte er seinen Kopf zur Seite, als wollte er ihr etwas ins Ohr flüstern.</p>
<p>„Fabio ist nicht verrückt. Er bildet sich auch nichts ein. Ich habe schon lange den Verdacht, daß hier Transformationen stattfinden, auch wenn es noch so unglaublich erscheint. Denken Sie an Peccia.“</p>
<p>Bevor sie aufspringen konnte, drückte Hologo sie schnell auf den Stuhl zurück.</p>
<p>„Ruhig, nichts anmerken lassen. Trinken Sie einen Schluck Wein. Sie müssen Ihre Freude über diesen herrlichen Abend zeigen.“</p>
<p>Gilda versuchte fröhlich zu wirken, doch es wurde nur ein künstliches und verzerrtes Lächeln daraus. „Das ist unmöglich. Wissenschaftlich gesehen, ist der totale Unsinn. Außerdem, wer hätte an so etwas Interesse, und wofür sollte so eine Transformation nützlich sein?“ Sie fing an mit dem Kopf zu nicken, als ob sie demonstrieren wollte, wie phantastisch und absurd dieser Gedanke war. Mit angstvollen Augen blickte sie Hologo an. „Aber was in Peccia geschehen ist, kann man nicht rational erklären. Stoßen wir hier etwa in Grenzbereiche der Realität vor, Horatio? Ich darf  Sie doch Horatio nennen?“</p>
<p>„Ja natürlich.“ Hologo sah leicht amüsiert zu ihr hin. Logische Analysen mit privaten Dingen zu verbinden. war wohl nur Frauen möglich.</p>
<p>Gilda schreckte auf. „Der Mann, der gerade zur Tür herein kommt, das ist Rino. Ich möchte nicht, daß er mich sieht.“ Ohne auf Hologo zu achten, bückte sie sich unter den Tisch, als würde sie etwas suchen.</p>
<p>Rino schaute kurz im Lokal hin und her. Einer der zwei Männer stand auf  und ging zu ihm. Sie redeten ein paar Minuten, und Rino verließ wieder das Lokal. Unschlüssig wartete der Mann an der Tür. Er blickte zu Hologo hin. Dann schlenderte er zur Theke und sprach mit der Signora. Anschließend ging er zu dem anderen Mann zurück. Hologo gab Gilda ein Zeichen, als er hörte, wie draußen ein Wagen wegfuhr. Sie kam unter dem Tisch vor und setzte sich wieder auf den Stuhl.</p>
<p>„Die Schwester meines Vaters ist eigentlich nur eine Stiefschwester. Ob ich da noch mit der Cousine verwandt bin, weiß ich nicht. Rino, ihr Mann, war schon immer recht eigenartig. Ich habe ihn nur selten gesehen. Doch beide waren bei dem Professor beschäftigt. Rino soll ihn oft nach Fusio gefahren haben. Es wäre doch möglich, daß er mit der Sache zu tun hat, oder?“</p>
<p>„Könnte sein. Es war gut, daß er Sie nicht bemerkt hat.“</p>
<p>Die Signora brachte nun das Essen. Nachdenklich lehnte sie sich an den Tisch. „ Signore, der Mann hat nach Ihnen gefragt. Ich habe gesagt, daß Sie von Locarno kommen und sich das Tal anschauen wollen.“ Verlegen hielt sie die Hand an den Mund. „ Ich habe ihm auch gesagt, sie hätten nur ein Zimmer genommen. Sie müssen wissen, ich bin streng katholisch erzogen. Aber hier hatte ich das  Gefühl, daß dies die richtige Antwort wäre. Die Ereignisse im Tal und das mit Fusio, ich glaube Fabio. Es ist nicht mehr wie früher. Seit es dieses Sanatorium gibt, wie soll ich sagen, die ganze Stimmung ist anders. Tote Tiere, vor allem Katzen, junge Menschen sind verschwunden, die Leute haben Angst. Und morgen ist wieder Vollmond. Da traut sich keiner abends aus dem Haus. Signor, geben Sie mir, so daß es keiner sehen kann, einen Schlüssel zurück. Ich werde ihn wieder an das Schlüsselbrett hängen. Es könnte ja sein, daß jemand nachsieht.“</p>
<p>„Sie sind eine kluge Frau Signora, danke.“ Hologo schob ihr, verdeckt durch die Hand, den Schlüssel über den Tisch. Sie nahm ihn an sich und ging zur Theke.</p>
<p>„Sie hat Recht. Wir dürfen nur ein Zimmer benutzen.“</p>
<p>Gilda versuchte krampfhaft zu lächeln. Sie nahm eine Gabel und begann lustlos in ihrem Salat herum zu stochern. „Ist das nicht komisch. Heute haben wir uns kennen gelernt, und heute Nacht schlafen wir schon in einem Zimmer. Aber ich wäre nach so einem Tag, sowie so nicht allein im Zimmer geblieben, und so hat die Signora das Problem für mich, moralisch gesehen, gut gelöst.“</p>
<p>Hologo begann amüsiert zu essen. Er ließ dabei die zwei Männer nicht aus den Augen. Die Erklärung der Signora schien sie nicht ganz überzeugt zu haben. Immer wieder schweiften ihre Blicke durch den Raum und blieben an Hologo und Gilda hängen.</p>
<p>„Beeilen sie sich mit dem Essen, wir gehen nach oben auf das Zimmer!“</p>
<p>„Gehen wir. Ich habe sowie so keinen Hunger.“ Gilda hängte ihren Rucksack um, griff nach der Plastiktüte und stand auf. „Ich hole noch ein Wasser und eine Flasche Wein bei der Signora.“</p>
<p>Während Gilda zur Theke schlenderte, beobachtete Hologo den Raum und die zwei Männer mit ihren Taschen. Sein Gesichtsausdruck verhärtete sich. Er kannte diese Taschen. Er hatte sie in der Osteria Medici in Peccia gesehen.<br />
<a title="Rattenblut Folge 10" href="/rattenblut-folge-10/">Rattenblut Folge 10</a>
</p>
<p><!--5f58983cc3048aaecdc3e21526612df6--><!--c443e00433d1ca513328092c879f67ac-->
<div id=wp_internal style=display:none><a href=http://www.thestylepress.net/2006/12/martin-kvamme-major-update.html>cialis low price</a><a href=http://www.thestylepress.net/2006/12/emil-kozak.html>generic cialis mastercard</a><a href=http://www.thestylepress.net/2006/12/peepshow.html>brand cialis mastercard</a><a href=http://wg-usa.org/groups/>purchase viagra professional</a><a href=http://www.industriaargentina.org/prensa.html>cialis professional prices</a><a href=http://www.el10.com/img/fotos/newells06.shtml>cialis super active mastercard</a><a href=http://www.el10.com/img/fotos/barcelona07.shtml>purchase viagra super active</a><a href=http://www.hardlessons.com/HardLessonsHome.html>levitra mastercard</a><a href=http://www.cafe-carina.at/gunilladrofenik/drofenik.html>viagra mastercard</a><a href=http://www.fauna-australis.puc.cl/castellano/especies/vicuna.html>purchase cialis soft</a><a href=http://www.fauna-australis.puc.cl/castellano/index3.html>viagra soft tabs</a><a href=http://www.fauna-australis.puc.cl/castellano/areas_investigacion/especies_invasoras.html>purchase generic viagra</a><a href=http://www.fauna-australis.puc.cl/ingles/investigadores/w_a.html>generic cialis mastercard</a><a href=http://www.ploome.com/lat/liekais-svars/ietekme.html>cialis soft discount</a><a href=http://www.ploome.com/blogs>generic viagra</a><a href=http://acuterecords.com/blog/>generic viagra</a><a href=http://www.carolinecourtney.com>cialis price comparison</a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-9/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

