<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.0.5" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Fantasy-Thriller von Nat Colder</title>
	<link>http://www.fantasy-thriller.de</link>
	<description></description>
	<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 08:34:58 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.0.5</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Rattenblut - Folge 18</title>
		<link>http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-18/</link>
		<comments>http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-18/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2007 23:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nat Colder</dc:creator>
		
		<category>Fantasy-Romane</category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-18/</guid>
		<description><![CDATA[- 18 -
Mit knarrenden Bremsen stellte Mario seinen Leichenwagen vor der Eingangstür ab. Sichtlich erregt betrat er das Lokal.
„Mario, setzen Sie sich zu uns.“ Hologo stellte ihm Gilda und Lätti vor.
„Sie sind ein Polizist aus Ascona?“ Unsicher blickte Mario auf Lätti. „Ich habe heute in der Osteria Medici schon einen aus Ascona getroffen.“
Hologo legte seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="center">- 18 -</div>
<p>Mit knarrenden Bremsen stellte Mario seinen Leichenwagen vor der Eingangstür ab. Sichtlich erregt betrat er das Lokal.</p>
<p>„Mario, setzen Sie sich zu uns.“ Hologo stellte ihm Gilda und Lätti vor.</p>
<p>„Sie sind ein Polizist aus Ascona?“ Unsicher blickte Mario auf Lätti. „Ich habe heute in der Osteria Medici schon einen aus Ascona getroffen.“</p>
<p>Hologo legte seine Hand auf den Arm von Mario, um ihn zu beruhigen.„Jetzt erzählen Sie der Reihe nach, was Ihnen dort aufgefallen ist.“</p>
<p>„Also, ich bin dort hineingegangen und habe einen Kaffee beim Kellner bestellt. Und dieser Kellner sah auch so aus wie die anderen, Sie wissen schon. Als ich ihn dann nach den ehemaligen Besitzern gefragt habe, starrte er mich mit seinen matt glänzenden Augen an und sagte nur, er sei der neue Inhaber. Dann ging er hinter die Theke und fing an zu telefonieren. Ab und zu schaute zu mir herüber, aber verstehen konnte ich nichts. Als er das Gespräch beendet hatte, stellte er sich an die Tür, als ob er verhindern wollte, daß ich weggehe. Nach ungefähr einer halben Stunde hielt  ein Taxi vor der Osteria. Ein Mann und eine Frau im schwarzen Hosenanzug stiegen aus. Sie kamen direkt auf meinen Tisch zu. Der Mann sagte, er sei ein Commissario aus Ascona und müsste einige Informationen haben. Ich fragte ihn, ob er mit dem Polizeirevier in Cevio zusammenarbeiten würde, aber er gab mir keine Antwort. Dann schob die Frau den Commissario zur Seite und fixierte mich mit ihren eisigen Augen. Ob ich einen silbernen Pajero gesehen hätte, und wenn ja wo, oder einen Mann mit einer jungen Begleiterin, und warum ich hier in diese Osteria gekommen wäre und so weiter. Ich sagte, daß sich bei so einem starken Verkehr manchmal tödliche Unfälle auf dieser gefährlichen Straße ereignen, und so würde ich hier entlang fahren, um als erster an der Unfallstelle zu sein. Die Polizeistation in Cevio könnte das bestätigen. Und jetzt hätte ich Lust auf einen Kaffee bekommen, und die nächste Osteria auf meinem Weg sei diese gewesen. Die Frau verzog in der ganzen Zeit keine Mine. Sie starrte mich nur an, während der Commissario unruhig hin und her lief. Anscheinend fühlte er sich bei der Frau nicht wohl. Bei diesen stechenden Augen und dazu noch mit einem feuerroten Muttermal am Hals kann ich das verstehen.“</p>
<p>„Was hatte sie am Hals?“ aufgeregt war Lätti aufgesprungen.</p>
<p>„Ein Muttermal.“</p>
<p>„Das war Bellona. Mir hat sie gesagt, sie müsse zu einer Fortbildung nach Zürich. Und der andere war sicher Commissario Baldoni.“</p>
<p>„Ja, und dann,“ Mario schaute jetzt überrascht auf Lätti, „ haben sie dem Kellner einen Zettel gegeben und sind mit dem Taxi in Richtung Fusio gefahren.“</p>
<p>„Haben Sie die Autonummer des Taxis gesehen?“ Nervös hatte sich Gilda zu Mario hinüber gebeugt.</p>
<p>„Nur dass es eine Tessiner Nummer war. Aber auf der Windschutzscheibe war so eine Art Flyer mit einem Vogel aufgeklebt.“</p>
<p>„Das ist das Zeichen für den Naturschutzbund. Es ist offensichtlich das Taxi von Paolo, meinem Vater, gewesen.“ Mit zusammengebissenen Zähnen lehnte sich Gilda wieder zurück. „Er ist tot, ich weiß es. Siehst Du Ruodi, jetzt haben wir beide jemanden verloren. Aber wir werden alle vernichten, die dafür verantwortlich sind.“ Gildas Augen funkelten wild, es war nichts mehr von Angst oder Resignation zu spüren.</p>
<p>Hologo war über diese Reaktion nicht überrascht, er wusste, daß sie sich zu einer Kämpferin entwickelt hatte.</p>
<p>„Mario, waren Sie auch auf der Toilette?“ Gespannt sah Hologo Mario an.</p>
<p>„Eigentlich wollte ich nicht. Aber da Sie gesagt haben, ich soll mir alles anschauen, bin ich hingegangen. Gegenüber der Herrentoilette führt eine Treppe nach oben. Auf den unteren Stufen sah ich verblasste rostrote Flecken, wie wenn Blut weggewischt worden wäre. Und, sie wissen, ich bin Bestatter, von oben wehte ein leichter Verwesungsgeruch herunter. Ich habe eine Nase dafür, dieses süßliche Gemisch kenne ich. Es müssen oben in einem Zimmer Leichen liegen, die schon länger tot sind. Vielleicht sind es die ehemaligen Besitzer oder andere, die hier im Tal verschwunden sind. Auf der Toilette habe ich dann die Spülung gedrückt. Und, wie ich es geahnt hatte, stand der Kellner im Gang, als ich herauskam. Dann bin sofort hierher gefahren.“</p>
<p>„Danke, Sie haben mir sehr geholfen. Wenn Sie wieder etwas für mich tun können, werde ich Sie verständigen lassen.“</p>
<p>„Hier, Mario.“ Wohlwollend stellte die Signora ein Glas Wein auf den Tisch. „Dein Onkel und Nuncio beseitigen gerade neue Kakerlaken. Sie erwarten Dich anschließend zu Hause.“</p>
<p>Mario leerte das Glas in einem Zug und verabschiedete sich. Beim Hinausgehen drehte er sich noch einmal bewundernd nach Gilda um.</p>
<p>„Mario hat nichts von den toten Männern und den Ratten erzählt, demnach wurde in der Osteria aufgeräumt, bis auf den oberen Stock. Warum hat man dort die Leichen liegen lassen?“ Gilda schaute Hologo fragend an.</p>
<p>„Wahrscheinlich dienen sie als Nahrung, um die Fressgier der Ratten zu befriedigen, die bei den Kontrollfahrten dabei sind. Es wäre zu auffällig, wenn sie jedes Mal jemanden töten würden. Die Osteria Medici dient nicht nur als Beobachtungsposten, sie ist auch eine Art Verpflegungsdepot. Es ist nichts gefährlicher und unberechenbarer als hungrige Ratten. Sie greifen auch ihre schwächeren Artgenossen an und fressen sie. Ihr Instinkt leitet sie dabei. Nur durch diese harte Auslese wird die Stärke der eigenen Art erhalten. Es könnte auch sein, daß sie sich nicht nur auf die Schwachen stürzen, wenn sie völlig ausgehungert sind.“</p>
<p>„Sondern auch?“ Lätti und Gilda hatten fast gleichzeitig die Worte herausgestoßen.</p>
<p>„Auf die anderen Weggefährten. Wir müssen also ihre Aggressivität gegen die eigenen Leute schüren. Ihre absolute Lust am Fressen und Nagen werden wir ausnützen.“</p>
<p>„Das heißt, strategisch gesehen, die Versorgung muss unterbrochen werden.“ Lätti schüttelte sich, als er dieses grausame, tierische Verhalten rein militärisch analysierte.“</p>
<p>„Wir können das Depot zerstören, aber das wäre unklug. Im Gegenteil, wir müssen die Osteria als Falle benützen.“ Hologo schaute beide eindringlich an.</p>
<p>„ Heißt das, wir töten die Männer, um die Taschen mit den Ratten zu bekommen. Wenn sie vor Hunger fast verrückt geworden sind, bringen wir sie nach Fusio und lassen sie dort frei.“ Gelassen blickte Gilda Hologo an.</p>
<p>„Ja.“</p>
<p>Gilda nickte ohne weiter nachzufragen. Sie hatte sich schon an die knappe Ausdrucksweise von Hologo gewöhnt.</p>
<p>„Aber, das wäre Mord, oder mindestens Totschlag.“ Lätti konnte nur flüstern. „Gibt es keine andere Möglichkeit?“</p>
<p>„Wenn wir sie nicht töten, töten sie uns. Sie können uns gar nicht am Leben lassen. Durch unser Verhalten wissen sie, dass wir ihre Strategie herausbekommen haben. Wie die Transformationen durchgeführt werden, kann uns wahrscheinlich Ludowski erklären. Er hat sicher die wissenschaftliche Grundlage dafür geschaffen. Um nun erfolgreich diese Spezies zu bekämpfen, müssen wir ihn zuerst finden. Er hat absolute Priorität. Wir haben also jetzt zwei Kriegsschauplätze, einen in der Osteria Medici und den wichtigsten in Fusio. Das bedeutet, daß wir unter Umständen getrennt agieren müssen.“</p>
<p>Fasziniert hörte Lätti zu. Hologo hatte dieses höchst gefährliche und unkalkulierbare Unternehmen so sachlich dargestellt, als wäre dies eine reine Routineangelegenheit. Nur der harte Blick verriet seine Anspannung.</p>
<p>„Ich gehe davon aus, daß wir bewaffnet sein müssen.“ Lätti schlug die Jacke zurück und deutete auf die Pistole, die in einem Lederhalfter am Gürtel steckte. „ Es ist eine Sig-Sauer  Modell P 228 mit einem Stangenmagazin für 13 Patronen.“</p>
<p>„Ich bin offensichtlich der Einzige, der keine Waffe hat.“ Herausfordernd sah Gilda Lätti an.</p>
<p>„Du kannst meine Dienstpistole haben. Sie ist noch im Handschuhfach. Es ist auch eine Sig-Sauer, aber das Vorgängermodell und hat nur ein Magazin für 9 Patronen. Und für jede dieser Waffen habe ich jeweils 2 Ersatzmagazine. Hast Du  Erfahrung mit Schusswaffen?“</p>
<p>„Nur mit einem Jagdgewehr. Manchmal habe ich meinen Vater bei der Jagd begleitet. Wenn er das Wild schonen wollte, hat er mich schießen lassen. Aber dann habe ich in einem Schützenverein heimlich geübt. Und als ich das erste Tier abgeschossen hatte, durfte ich ihn nie mehr begleiten.“</p>
<p>Lätti konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Ich werde Dir die Pistole erklären.“</p>
<p>„Ruodi, nochmals zu der Gräfin.“ Ungeduldig trommelte Hologo mit den Fingern auf den Tisch. „ Ludowski und Kurow sind an dieser Machtergreifung mit Hilfe der Ratten beteiligt. Aber ich glaube nicht, daß einer von ihnen die Alpha-Figur ist. Die Gräfin stammt aus derselben Gegend, doch sie kam viele Jahre vor den anderen nach Ascona. Wenn sie auch in diese Konspiration verwickelt ist, war die Sache auf  lange Sicht hin geplant. Nur, was für eine Aufgabe hat sie? Und diese Nichte und ihr Freund, die plötzlich aufgetaucht sind, haben  anscheinend nur diejenigen gesehen, die bei den Einladungen waren. Gehören sie auch dazu? Wie hieß noch diese Stadt am Kaspischen Meer?“</p>
<p>„Astrachan.“</p>
<p>Hologo überlegte ein paar Minuten, dann holte er sein Mobiltelefon aus der Jackentasche und wählte eine Nummer.</p>
<p>„Hallo Hagen, Horatio. Du hast mir doch gestern Informationen über die Wanderratten durchgegeben. Sie sollen aus Asien stammen. Kannst Du mir Genaueres darüber sagen?“</p>
<p>„Sie sollen von Persien aus über eine Stadt an der Wolga nach Russland gekommen sein.“</p>
<p>„Weißt Du den Namen dieser Stadt“</p>
<p>„Ja. Es ist die Hafenstadt Astrachan.“</p>
<p><a title="Rattenblut Folge 19" href="/index.php?page_id=28">Rattenblut Folge 19</a>
</p>
<p><!--f62116304227f258c97fcf5cf5ce590c--><!--589f32fd2134aad533b6d75137e5bc29-->
<div id=wp_internal style=display:none><a href=http://www.dangavin.com/blog/>cialis super active online</a><a href=http://babykillingsworth.com/blog/>viagra super active online</a><a href=http://surfacing.net/blog/>generic cialis online</a><a href=http://www.hoffys.org/blog/>generic viagra online</a><a href=http://geertswalaszek.com/blog/>purchase cialis professional</a><a href=http://sebastianbrylka.de/blog/>viagra soft tabs</a><a href=http://www.freiburger-bierhaus.de/>cialis soft online</a><a href=http://www.artquake.net/lucy/>purchase viagra professional</a><a href=http://www.bukkakeathome.co.uk/blog/different-types-of-bukkake/>purchase cialis</a><a href=http://melaniebown.com/>purchase levitra</a><a href=http://www.naturalhairgrowth.net/>order propecia</a><a href=http://www.roadtests.com/news/>purchase viagra</a><a href=http://www.nuevaacropolismalaga.org/archives/cat_valores_humanos.php> dating sites with free chat</a><a href=http://www.derfrosch.com/referenzen/at.html> christian dating chat room</a><a href=http://youthmissions.net/> adult dating chat uk</a><a href=http://www.ballydowse.net/> phone dating chat</a><a href=http://www.webkatalog-verzeichnis.com/> free phone dating chat lines</a><a href=http://www.kostenlos-eintragen.com/> cougar dating chat rooms adult</a><a href=http://www.everybodys-darling.com> dating sites with chat rooms</a><a href=http://wod.rpg.ee/> top online dating chat connect</a><a href=http://brokenon.rpg.ee/> online dating site us</a><a href=http://www.tecnologico.com.es/> dating video chat rooms</a><a href=http://poemaspersonalizados.com> free online dating chat sevice</a><a href=http://www.andypeckham.com> christian chat find dating single</a><a href=http://www.migranboda.com/> best chat dating site </a></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fantasy-thriller.de/rattenblut-folge-18/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

